Kantersieg nach zwei Spielen ohne Tore – Befreiungsschlag?

Schon fast zwei Wochen ist er her, der Ausflug ins Urnerland. Er war nicht von Erfolg gekrönt: Mit einer 0:3-Niederlage reiste der FC Alpnach nach Hause. Der ESC Erstfeld war effizienter und cleverer, der FCA haderte einmal mehr. 

Am letzten Freitag wollten die Alpnacher gegen den FC Horw eine Reaktion zeigen. Der Schuss ging jedoch nach hinten los. Die Horwer waren aggressiver, liessen dem FCA kaum Luft. Am Ende zeigte die Anzeigetafel eine bittere 0:5-Heimpleite an. 

Viel Zeit zum Nachdenken blieb nicht: Am Dienstag folgte das nächste Heimspiel – im Cup gegen den Hildisrieder SV. Der Regen machte den Kunstrasen im Städerried schnell, was dem HSV-Torhüter beim ersten Gegentor zum Verhängnis wurde. Ein hoher Rückpass kam auf dem Boden auf und fand so den Weg zwischen Latte und Kopf des Goalies ins Tor. Es trat anschliessend der berühmte Ketchup-Flaschen-Effekt ein: noch vor der Pause war fast jeder Alpnacher Schuss ein Treffer. Besonders sehenswert war das 4:0 in der 23. Minute von Linksverteidiger Joel Wetterwald. Sein Schuss aus gut 30 Metern schlug unhaltbar unten rechts im Netz ein. 

Das Heimteam hielt auch nach der Pause das Tempo hoch. Es gelangen drei weitere Treffer, unter anderem erzielte Stürmer Matteo Costa ein Doppelpack. Hinten hielten die Alpnacher bis zum Schlusspfiff die Null. So lautete das Schlussresultat: 7:0. Damit steht der FC Alpnach im Cup-Achtelfinal. 

Weiter geht’s in der Meisterschaft am Sonntag in Meggen. Die Mannschaft hat bisher alle sechs Partien gewonnen und steht punktgleich mit Rothenburg an der Spitze der Tabelle. Ob dieser Kantersieg im Cup ein Befreiungsschlag war, wird sich in Meggen zeigen – Anpfiff ist um 14 Uhr.

Weitererzählen via ...